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Seelische und mentale Vorbereitung

Als ich zu meinem zweiten Kind schwanger war, merkte ich, dass die Geburt meines ersten Kindes noch Spuren hinterlassen hatte. Keine sichtbaren, körperlichen Spuren, aber dennoch stellte ich fest, dass ich Angst vor der Geburt dieses zweiten Kindes hatte. Zwar durfte ich bereits ein gesundes Mädchen zur Welt bringen, jedoch geschah dies durch einen ungeplanten aber reibungslosen Kaiserschnitt. Die Gründe für die schlechten Werte des ungeborenen Babys haben die Ärzte nicht herausgefunden, aber sie führten, nach einem erfolglosen Versuch, das Kind auf natürlichen Wege auf die Welt zu bringen zu einem Kaiserschnitt. Dieses Ereignis schien für mich erledigt, da ja das Ziel erreicht und schließlich alles glatt gelaufen war. Da kamen mit der erneuten Schwangerschaft plötzlich Zweifel und Ängste hoch, von denen ich nicht wusste, dass sie noch in mir schlummerten. „Was ist denn nun eigentlich schief gelaufen? Kann mein Körper denn nicht gebären? Bin ich zu schwach für eine Geburt?“


Wie in meiner ersten Schwangerschaft machte mich auf die Suche nach einem Geburtsvorbereitungskurs, war mir aber fast sicher, dass mir kein „herkömmlicher“ Kurs das bieten würde, was ich eigentlich brauchte, nämlich eine seelische und mentale Vorbereitung auf dieses mächtige Ereignis, um das meine Gedanken beunruhigt kreisten. Die Ängste der ersten Geburt mussten abgebaut und mein Vertrauen in mich und meinen Körper gestärkt werden.

Bei einem privaten Treffen erzählte ich Johanna von meinem Problem. Sie meinte, dass ihr Kurs genau das richtige für mich wäre. – Was soll ich sagen: Sie hatte Recht!
Neben den grundsätzlichen Themen, die wichtige Infos zu Geburt und Säuglingspflege beinhalteten, bekamen wir weiteres Rüstzeug, das uns für das, was kommen sollte bestmöglich vorbereitete. In dieser kleinen Gruppe von Frauen wurden Erfahrungen ausgetauscht, Ängste geäußert, Gedanken geteilt und Ermutigungen ausgesprochen. Zu einem der Termine besuchte uns sogar eine Mentaltrainerin.

Die Gesamtheit der Inhalte und Übungen ließen bei mir ein positives Gefühl gegenüber der bevorstehenden Geburt entstehen. Ich konnte meine Ängste abbauen und fühlte mich gewappnet, mich erneut diesem Ereignis zu stellen.

Als es nun soweit war, konnte ich abrufen, was ich aus Johannas Kursen mitgenommen hatte. Zwar wurde es wieder ein Kaiserschnitt, aber ich erfuhr, dass auch ich grundsätzlich stark genug gewesen wäre, ein Kind spontan zu gebären. Zuversichtlich und guter Dinge kämpfte ich schließlich mehr als zwanzig Stunden. Nachdem sich, wie bei der ersten Geburt, die Werte des Babys wieder verschlechterten und wir beschlossen, das Kind zu holen, stellte sich heraus, dass mein Becken es nicht zuließ, dass das Kind zur Welt kam.
Am Ende war ich dennoch glücklich, denn meine Hebamme versicherte mir, dass das Baby Dank meiner Bemühungen schon längst da gewesen wäre. Durch die gute Vorbereitung durch Johannas Kurse, konnte ich die Geburt mit einer inneren Ruhe begehen und war am Ende mit mir im reinen.

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Julia H.

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Tolle Geburtsvorbereitung

Am Sonntag 17.02.19 um ca. 23:30 (wir haben bereits geschlafen), merkte ich plötzlich, dass (wahrscheinlich) Fruchtwasser abgeht. Nach kurzem „reinfühlen“ in meinem Körper stellte ich fest, dass jedoch keine Wehen vorhanden sind.
Das war immer ein sogenannter „Stolperstein“ für mich, Fruchtblase platzen ohne Wehentätigkeit.

Dank dem „positive birth“ Kurs konnte ich lernen mit der Tatsache normal und entspannt umzugehen und es war für mich nicht schlimm.
Nach Duschen usw ging es ab ins Krankenhaus, wo es dann bestätigt wurde, dass es Fruchtwasser war. Soweit alles in Ordnung. Leider noch immer ohne Wehen. Schlussendlich „warteten“ und machten wir alles was uns einfiel, um den Geburtsvorgang voranzutreiben (Treppensteigen, Globulie, Atemübungen, Beckenübungen), jedoch bislang ohne Erfolg. Die Hebamme wollte bereits am Vormittag „Einleiten“, jedoch konnten wir uns auf 14:00 einigen, in der Hoffnung es geht von alleine los.

Um 13:00 bekam ich noch eine vaginale Cranio, weil zum Glück eine Hebamme im Haus war die diese Technik beherrschte. Dadurch öffnete sich der Muttermund um 1 cm.
Um 14:00 bekam ich die Tablette zum „Einleiten“. Danach durften wir noch spazieren gehen, was wir auch taten.

Um ca. 15:30 sind wir vom Spaziergang wieder auf die Station zurückgekehrt und danach kamen schon die ersten Wehen.
Dachte vorher nie, dass ich so froh sein werde, wenn ich eine Wehentätigkeit verspüre!:-)

Der Geburtsprozess verlief relativ „zügig“ und die Wehen wurde immer intensiver. Als sie stärker wurden, versuchte ich die Wehen nicht mehr als Wehen zu sehen, sondern als Wellen (so wie wir es im Kurs gelernt haben). Jede Welle ist wichtig, denn sie bringt mich näher zu meinem Baby.

Ich probierte verschiedenste Geburtspositionen aus und mein Mann und die Hebamme unterstützten mich.
Nach einem intensiven Kraftakt war unsere kleine Maus um 22:32 auf der Welt und wir waren überglücklich und müde :-).

Danke liebe Johanna für die tolle Geburtsvorbereitung, kann ich nur jeder werdenden Mami empfehlen.

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Edwina S.